Nach
einem weiteren schweren Abschied ging es also wieder weiter, unsere
letzten Wochen genießen.
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| Anchor Lodge Team...I miss you! |
Unser
erster Halt war Hamilton. Jeder sagt "Was willst du in
Hamilton?", "Da gibt's doch gar nichts zu sehen?!"
usw...trotzdem wollte ich irgendwie dorthin:D Das Highlight der Stadt
ist definitiv der sehenswerte (!) Themengarten. Der riesige Park mit
verschiedenen Gärten, Seen und jede Menge Grünfläche liegt in der
Nähe der Stadt. Mit relativ wenig Erwartungen dort angekommen sind
wir gar nicht mehr aus dem Staunen herausgekommen. Es gibt hier
verschiedene Themen wie z.B. " Chinese Scholars Garden"
"Herb Garden", "Italian Renaissance Garden" und
"Tudor Garden". Jedes Mal wenn man durch ein "Tor"
geht tritt man in eine völlig neue Welt bzw. ein neues Land ein, da
hier nicht nur die Pflanzen sondern auch viele Gebäude, Brücken
oder Statuen gebaut wurden, um das Thema besonders gut darzustellen.
Am besten haben mir der Chinesische und Italienische Garten gefallen.
Ich hab zu Giulia gesagt "das ist Las Vegas für Arme"(der
Parkeintritt war kostenlos) da man hier auf einen Schlag so viele
verschiedene "Länder" zu sehen und eine echte Vorstellung
bekommt wie es wohl in Japan, Indien oder China aussieht...es wurde
sich echt so viel Mühe gegeben, das Land naturgetreu darzustellen.
Ich muss sagen, ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Garten so
begeistern könnte. Hier einige Eindrücke:

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| Tudor Garden |
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| Italian Renaissance Garden |
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| Chinese Scholars Garden |
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| Indian Char Bagh Garden |
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| Te Parapara |
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| Japanese Garden of Contemplation |
Danach
fuhren wir vorbei an den 55m hohen Bridal Veil Falls weiter ins Surfer's Paradise Raglan. Nachdem wir uns die
Stadt und eingie Strände angesehen haben stand Giulias Surfkurs an.
Da ich mich dazu entschieden haben keine Surfstunde zu nehmen habe
ich den ganzen Tag am Strand gelegen und einige Fotos von
Deutschlands neustem Stern am Surferhimmel geschossen:D
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| Bridal Veil Falls |
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| Raglan |
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| (leider nicht Giulia) |
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| meine ersten Surfversuche:D |
Am
nächsten Tag ging es nach einem kurzen Abstecher zum Waikato Harbour nach Auckland, Piha, Muriwai und Karekare Beach
standen an. Auf Piha Beach habe ich mich besonders gefreut und wurde
nicht enttäuscht.
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| Waikato Harbour |
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| Piha Beach |
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| Karekare Beach |
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| Muriwai Beach |
Danach
ging es im Eiltempo Richtung City Center, auf der Suche nach unserem
Hostel und nach einem Parkplatz. Donnerstags Abends um 7 in einer
Großstadt, ein Tag vor Feiertag, etwas möglichst günstiges und
Stadtnahes zu finden war dann doch schwerer als gedacht, dennoch
konnte ich den letzten freien 6$ Parkplatz ergattern. Leider stand der Wecker dann aber auch nach einer Partynacht auf 7 Uhr, damit wir keinen
Strafzettel bekommen (Ja wir hatten trotz des Feiertages Angst, man
weiß ja nie:D).
Nachdem wir uns erst mal Tortillas gegönnt
haben ging es Richtung Bar, wo zu unserem Erstaunen mal richtig was
los war. Natürlich hat's uns gefreut, aber leider wurde dann
pünktlich zu meinem Geburtstag um 12 wegen Karfreitag geschlossen.
Nebenan hatte zum Glück noch ein Shisha-Café geöffnet, wo wir uns
bei eiseskälte mit unseren neuen Bekanntschaften aus Neuseeland,
Mexiko und Deutschland draußen noch unterhalten konnten. Viel Schlaf
haben wir dann leider nicht bekommen aber es war ein gelungener
Abend:)
Morgens
ging es dann weiter zur letzten Etappe unseres Abenteuers: Northland.
Am
ersten Tag ging es von Auckland über Mangawhai Heads und einige
Buchten nach Waipu, wo wir eigentlich übernachten wollten, jedoch
machte uns der Feiertag einen Strich durch die Rechnung, also mussten
wir noch ein Stück weiter fahren. Tag zwei führte uns durch
Whangarei, vorbei an den tollen Whangarei Falls, dem Town Basin und
einigen Läden weiter nach Norden, wo wir an vielen Stränden halt
gemacht haben und letztendlich im kleinen Whananaki übernachtet
haben. Leider bin ich mal wieder krank geworden, was bei sowieso
kalten Nächten im Auto nicht gerade angenehm war (wahrscheinlich
auch nicht für Giulia...). Am nächsten Tag stand die Bay of Islands
auf dem Programm, wo wir in Kawakawa (wegen der
Hundertwassertoilette:D)Russell und Paihia Zeit verbracht haben. Da
wir die Zeitumstellung irgendwie verpasst haben sind wir dann
ungewollt um 7 morgens aufgestanden und waren schon Mittags um halb 3
mit unseren "Must-Dos" fertig und haben die Zeit im
wunderschönen Paihia genossen haben. Dort hatten wir uns zuvor noch
die Haruru Falls angesehen. Abends ging es dann lecker Essen
(Daaaanke Mami:)) und am nächsten Morgen wieder ein Stück weiter
nördlich nach Kerikeri, von wo aus wir die Rainbowfalls besucht
haben. Auch die wunderschönen Strände der Matauri, Tauranga und
Taupo Bay haben wir uns angesehen bevor es zur Karikari Peninsula
ging, wo wir auf einem Campingplatz direkt an der Matai Bay
übernachtet haben. Leider mussten wir seit der Uhrumstellung im
Dunklen kochen, was sich auf den wenig ausgestatteten Campingplätzen
als schwierig herausstellte. Auf den nächsten Tag habe ich mich
besonders gefreut, denn es ging zum Cape Reinga, dem fast
nördlichsten Punkt Neuseelands. Es war aber gleichzeitig auch ein
komisches Gefühl, da es sich irgendwie wie das Ende unserer Reise
angefühlt hat, da wir endlich "oben" angekommen sind. Aber
natürlich ging es noch ein wenig weiter und zwar zu den Te Paki
Sanddünen. Diese hatte ich mir trotz des Namens "giant dunes"
nicht sooo riesig vorgestellt. Natürlich konnten wir uns das
Sandboarden nicht entgehen lassen. Hier kann man sich ein Board
ausleihen und damit die Dünen liegend herunterrasen, was sehr Spaß
gemacht hat, wäre der Rückweg die Dünen hoch nicht so anstrengend
gewesen. Auf dem Weg zum Ninety Mile Beach haben wir dann noch an der
Spirits Bay angehalten und am Strand mit dem angeblich weißesten
Sand der Welt.
Wieder Richtung Süden haben wir uns im Waipoua
Forest den größten, ältesten Kauri Neuseelands angesehen, Tane
Mahuta (Höhe: 51,2m, Durchmesser: 4,4m). Unser Campingplatz für
diese Nacht war am wunderschönen Taharoa See, einer der Kaiiwi
Lakes. Wenn man das Wasser sieht, denkt man eher, dass man in der
Karibik wäre, leider gab es aber kein dazu passendes Wetter.
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| Mangawhai Heads |
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| Piroa Falls |
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| Whangarei |
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| Whangarei Falls |
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| Ocean Beach |
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| Matapouri Bay |
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| Hundertwasser-Toilette |
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| Russell |
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| Paihia |
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| Haruru Falls |
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| Rainbow Falls |
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| Matauri Bay |
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| Cape Reinga |
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| Te Paki Sanddünen |
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| Sandboarding |
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| Spirits Bay |
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| So wirklich weiß sah der Sand dann doch nicht aus:D |
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| Tane Mahuta |
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| Lake Taharoa |
Unser
somit letzter Halt war in der Nähe von Auckland, wo wir jetzt unsere
letzten zwei Wochen bei einer HelpX-Familiew verbringen. Wir wohnen
ca. 45 Minuten weit weg von der Innenstadt in einem Regionalpark bei
Jan und Debbie, deren beide Söhne schon ausgezogen sind. Außerdem
wohnen hier noch Nicolas und Margaux aus Frankreich, die wie wir im
Garten und Haushalt helfen. Wir kochen, machen sauber, jäten Unkraut
oder schneiden Pflanzen zurecht. An einem schönen Sonntag Nachmittag
waren wir dann noch mit den beiden "spazieren". Giulia und
ich dachten wir laufen 10 Minuten zum Strand und das war's...dabei
mussten wir jede Menge Berge hoch und runter und auch knapp vorbei am
Wasser und Klippen klettern. Irgendwann wurde mir das dann zu doof
und ich bin einfach durch's Wasser gelaufen:D Es gab aber sehr schöne
Aussichten auf die Landschaft und einige Strände.
Glücklicherweise
wurden wir unser Auto direkt beim ersten Treffen los (an ein
koreanisches Ehepaar:D)...was bei uns aber auch Trauer auslöste,
besonders bei Giulia. Danach mussten wir direkt shoppen gehen, zu
Starbucks, Subway und Dunkin Donuts unser Geld direkt wieder
raushauen:D
An
einem unserer letzten Tage waren wir noch im Auckland Zoo, wo ich
unbedingt hin wollte und es war ein super schöner Tag:) Wir haben
uns wieder wie kleine Kinder gefühlt und waren echt begeistert, vor
allem vom Kiwibird:) Da hier jetzt schon soo viele Fotos sind werde
ich wohl noch einen letzten kurzen Blogeintrag über den Zoo
schreiben.