Im
Voraus: Es folgen viiiele Fotos da wir in der letzten Zeit sehr viel
erlebt haben, ich hoffe ich habe nix vergessen:D
Nach
2 Tagen, die wir fast nur im Auto verbracht haben (bis auf einen Halt
an einer Höhle, in der sich bei mir eine vorher unbekannte
Platzangst bemerkbar machte und ich wieder rausklettern musste),
sind wir dann in den Catlins angekommen. Die Catlins liegen im
Südosten der Südinsel und sind nur sehr dünn besiedelt. Wir sind
dort zu drei Wasserfällen (Purakaunui Falls, McLean Falls und Matai
Falls) gefahren, alle sehr schön! Leider war das Wetter nicht ganz
so gut, weshalb wir uns die Strände an der zerklüfteten Küste nur
von weitem angesehen haben. Unser letzter Stopp war dann, vorbei am
Kaka Point, der Nugget Point, ein Kap mit einem Leuchtturm, welches
von mehreren Felsen (=Nuggets), die aus dem Meer ragen, umgeben ist.
Hier kann man außerdem See-Elefanten beobachten. Genau wie man
normalerweise auch Pinguine in der nahegelegenen Curio Bay sehen kann,
natürlich waren wir zur falschen Zeit dort:(
 |
| Matai Falls |
 |
| McLean Falls |
 |
| Purakaunui Falls |
 |
| Purakaunui Bay |
 |
| Kaka Point |
 |
| Nugget Point |

Am
nächsten Tag ging es endlich nach Dunedin, worauf ich mich schon
gefreut habe. Wir haben dort bei Ruth gewohnt, die wir über HelpX
kennegelernt haben. Auch wenn der Aufenthalt wahrscheinlich nicht
eines unserer Highlights war, war er doch eine Erfahrung wert.
Dunedin hat die älteste Uni des Landes. Stadtgründer waren
Schotten, was man bis heute noch merkt. Wir haben uns hier einiges
angeschaut, u.a. das Octagon mit seinen vielen Basaltsteingebäuden,
welches das Stadtzentrum bildet, die First Church, einige Strände, den
schönen viktorianischen Bahnhof, den Wochenmarkt und von einem
Lookout haben wir über den Hafen und die ganze Stadt gesehen. Der
Jugenstil-Bahnhof ist echt total schon und nicht nur von außen
sehenswert (auch wenn er das meistfotografierte Gebäude Neuseelands
ist), denn innen findet man tolle Mosaikfußböden uvm. Natürlich
konnten wir uns als Schokoliebhaber nicht die Führung durch die
Cadbury-Schokoladenfabrik entgehen lassen...und es hat sich definitiv
gelohnt:) Während der 75minütigen Führung gab es immer wieder
Schoki für uns, einen Vortrag zur Geschichte von Cadbury und den
riesigen Schoko”wasserfall” zu sehen. Auch die steilste Straße
der Welt, die Baldwin Street, muss man während eines Aufenthaltes in
Dunedin gesehen haben. Die maximale Steigung beträgt ganze 35%.
Außerdem haben wir hier wieder Andrea getroffen, die jetzt leider
wieder zu Hause ist.


 |
| First Church |
 |
| Bahnhof |
 |
| St.Clair Beach |
b.JPG) |
| Schokoladenfabrik |
 |
| die steilste Straße der Welt |
Auch
einen Ausflug wert war die Otago Peninsula, welche man von Dunedin
aus gut erreichen kann. Die Halbinsel ist ca. 30km lang und liegt
direkt am Pazifik. Zuerst ging es für uns zur Lanarch Castle,
Neuseelands einzige "Burg", welche eigentlich mehr ein
Herrenhaus im gotischen Stil ist. Sie wurde in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts erbaut und wurde nach ihrem Besitzer, William
Lanarch benannt. Nach einem kleinen Spaziergang über das Grundstück
und durch den Garten ging es weiter zu einigen Buchten. An einem der
Strände konnte man Seehunden sehr nahe kommen, wenn man nicht vorher
vom Winde verweht wurde...sozusagen:D Jedoch haben wir wieder mal
keine Pinguine gesehen:( Nach einem Halt beim Royal Albatross Center
in Taiaora Head (östliche Spitze der Halbinsel), wo die weltweit
einzige Festlandkolonie von Nördlichen Königsalbatrossen lebt, sind
wir vorbei an tollen Kulissen wieder zurück nach Dunedin gefahren.
 |
| Lanarch Castle |
b.JPG) |
| Royal Albatross Center |
Unsere
Weiterreise führte vorbei am Shag Point, ein weiterer Ort, von dem
man viele Seehunde beobachten kann und mit viel Glück, das wir
natürlich nicht haben, auch Pinguine. Auch die Moeraki Boulders (Te
Kaihinaki) lagen auf dem Weg nach Oamaru. Diese großen,
kugelförmigen Felsen sind hier eine beliebte Touristenattraktion, zu
Recht! Auch wenn wir gerade bei Flut dort ankamen, wollten wir
trotzdem ein paar lustige Fotos schießen. In Oamaru waren wir dann
im historischen Teil der Stadt und haben uns einige der imposanten
Kalksteingebäude aus dem 19. Jahrhundert von außen angeschaut.
 |
| Shag Point |
 |
| Moeraki Boulders |
 |
| Oamaru |



 |
|
Weiter
ging es dann vorbei an den beeindruckenden Clay Cliffs zum Lake
Pukaki. Die Aussicht auf den türkisfarbenen See war trotz Wolken
traumhaft und die Farbe war unglaublich schön. Das Wetter hat es
nicht gut mit uns gemeint, weshalb unser Trip nach Mount Cook Village
mehr oder weniger unnötig war, da wir den mit 3755m höchsten Berg
Neuseelands, Aoraki(=Gottheit, der die Wolken durchbohrt)/Mt.
Cook(Cook=James Cook), leider nicht sehen konnten...Dachten wir, bis
wir vorbei an den grünen Blue Lakes am Tasman Gletscher ankamen und
einige Eisberge gesehen haben. Für mich ein Highlight, da ich diese
sehr faszinierend finde. Den Gletscher konnte man nicht wirklich
erkennen, da es sehr bewölkt und verregnet war und der Gletscher
aufgrund von mitgeführten Sedimenten fast schwarz aussieht. In der
Nähe vom Lake Tekapo (teka=Schlafmatte; po=Nacht) startete dann
unser nächster Tag und es war eisig kalt. Schon in der Nacht lagen
wir vor Kälte wach, es hat sogar geschneit! Als wir dann oben auf
dem Mt. John waren, haben wir uns erst mal hot drinks gegönnt und
uns aufgewärmt. Die Aussicht von dort oben war super, man konnte
Lake Tekapo, Lake Alexandrina,
Lake
McGregor,
an welchem wir gecampt haben, und im Hintergrund die Southern Alps
sehen. Auch hier hatte das Wasser eine sehr schöne Farbe. Am Ufer
konnte man noch die kleine Church of the Good Shepherd besuchen,
welche jedoch leider sehr überlaufen war.