Schon mal im Voraus: es folgen sehr viele Fotos, ich konnte mich einfach nicht entscheiden..:P
Wie
schon gesagt, sind wir morgens um 6 Uhr in Picton angekommen. Da wir
so müde waren haben wir erst mal auf einem Parkplatz angehalten und
noch ein wenig geschlafen. Danach sind wir über den Queen Victoria
Drive Richtung Nelson gefahren. Ich hab leider kaum was mitbekommen
und hab fast die ganze Fahrt geschlafen, das Wetter war aber eh nicht
so überragend. Das was ich gesehen habe, war aber schon
beeindruckend und schon anders als auf der Nordinsel. Angekommen in
Nelson haben wir uns erst mal ein bisschen die Stadt und einen
japanischen Garten angeschaut und sind dann zu unserer HelpX-Familie.
Wir wurden sehr nett aufgenommen und haben auch schon gleich im
Haushalt geholfen. Wir haben Fenster geputzt, den Abwasch gemacht und
uns um die Wäsche gekümmert, welche bei drei kleinen Kindern nicht
gerade wenig war. Abends haben wir uns dann richtig auf ein normales
Bett gefreut. Am nächsten Tag haben wir dann wieder im Haushalt
geholfen und sind danach noch zur traumhaften Cable Bay und zum
Tahunanui Strand gefahren. Abends haben wir uns im Hafen den
Sonnenuntergang angeschaut. Gartenarbeit war dann unsere letzte
Aufgabe, welche uns bei gefühlten 30°C recht lange beschäftigte.
Wir haben das Unkraut entfernt und Hecken geschnitten. Nach getaner
Arbeit ging es dann hoch zum Center of New Zealand von wo aus man
eine tolle Sicht über Nelson hat. Da uns der Tahunanui Beach so gut
gefallen hat sind wir nachmittags wieder dorthin. Das Wasser war so
warm, dass wir gar nicht mehr raus wollten. Des weiteren sind wir noch zum Center of New Zealand gewandert, welches auf einem Berg nahe des Stadtzentrums liegt.
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| Picton |
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| japanischer Garten, Nelson |
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| Yin und Yang |
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| Cable Bay |
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| Tahunanui Beach |
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| Aussicht vom Center of NZ |
Welcome
to Paradise: Abel Tasman National Park
Abel
Tasman ist mit 23.000 Hektar der kleinste, jedoch meistbesuchte
Nationalpark Neuseelands . Der Park liegt im Norden der Südinsel an
der gleichnamigen Tasman Bay und war der Ort der ersten Landung
eines Europäers 1642 (der niederländische Seefahrer Abel Tasman) in
Neuseeland. 300 Jahre später, also 1942, wurde der Park eröffnet
und nach seinem Entdecker benannt.
Day
1:
Am
11. ging es dann für uns zum Abel Tasman National Park, um den Great
Walk zu wandern (zumindest größtenteils). Wir sind von Marahau nach
Anchorage gelaufen. Zuerst war es ungewohnt mit so viel Gepäck zu
wandern, jedoch musste ja neben Zelt und Zubehör noch genügend
Essen, Trinken und Kleidung für 4 Tage mitgenommen werden. Die
12,4km Hauptweg waren jedoch recht angenehm zu laufen. Da der
Hauptweg jedoch nur durch den Busch ging, sind wir noch so ziemlich
jede Abzweigung zu den Stränden gelaufen, was sich definitiv gelohnt
hat. Das Wasser war so klar und hatte tolle verschiedene Farben. Es
war so heiß, dass es uns nichts ausgemacht hat, dass das Wasser hier
deutlich kälter war als in Nelson. An einer der ersten Strände, der
Coquille Bay, bin ich mich natürlich auch direkt schon mal abkühlen
gegangen. In Anchorage angekommen, waren mir dann jedoch zu viele
Quallen im Wasser. Das gleiche Problem gab es leider schon unterwegs
bei der Akersten Bay (?) und bei der Watering Cove, für die wir
einen anstrengenden Umweg laufen mussten und sich die Abkühlung
wirklich gelohnt hätte. Auf dem Campingplatz haben wir dann noch
zwei deutsche Mädchen kennengelernt, mit denen wir abends immer
zusammen gegessen haben.



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| Apple Tree Bay |
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| Akersten Bay (?) |
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| Watering Cove |
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| Anchorage |
Day
2:
Direkt
schon mal im Vorraus: Tag zwei war für mich eindeutig der schönste.
Die Strände waren traumhaft, das Wetter war gut und die Strecke
nicht wirklich lange. Da wir früh genug losgegangen sind, konnten
wir glücklicherweise noch den low tide track nehmen und haben so
morgens die Torrent Bay überquert, statt ewig durch den Wald zu
laufen. Die Schuhe mussten wir zwar ausziehen, da das Wasser nicht
ganz zurückgegangen war, jedoch hat uns diese Abkürzung 3km
erspart. Diese 3km sind wir zwar wahrscheinlich später wieder zu den
Stränden gelaufen, aber da hab es ja wenigstens auch was zu sehen:P
Manche Wege waren mit unseren Backpacks eher ungeeignet aber als wir
dann an den Buchten ankamen wurden wir mit wunderschönen Aussichten
belohnt. An der Sandfly Bay haben wir dann sogar eine 4-stündige
Pause eingelegt, zum einen weil wir wie immer eingeschlafen sind aber
zum anderen natürlich auch weil es dort einfach so schön war. Hier
mündete auch gleichzeitig der Falls River, den wir vorher über eine
47m lange Hängebrücke überqueren mussten, ins Meer. Einen letzten
Stopp legten wir dann an einer kleinen Bucht ein bevor wir in der
Bark Bay ankamen. Ich könnte jetzt wieder ewig von dem schönen
Wasser schwärmen aber seht einfach selbst:
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| Torrent Bay |
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| Falls River |
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| Sandfly Bay |
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| Bark Bay |
Day
3:
Definitiv
nicht mein Tag. Der Sonnenbrand vom Vortag hat mir nicht nur die
Nacht vermiest, sondern auch den eh schon steilsten und längsten
Teil unserer Wanderung schwerer gemacht, als er eh schon war. Die
über 13km lange Strecke ging größtenteils durch den Busch und
machte sich durch die vielen Steigungen bei uns nicht gerade
beliebter. Auch vom Sehenswerten her hat sich dieser Tag in Grenzen
gehalten. Am Tonga Quarry haben wir angehalten und am Onetahuti
Beach haben wir dann unsere Mittagspause eingelegt und wieder mal ein
wenig geschlafen (unser Ritual an jedem Strand:D). Am Ende war ich
ziemlich genervt von der Strecke und meine Füße und Beine haben
sehr wehgetan, so dass ich total glücklich war, als wir endlich in
Awaroa den Campingplatz erreicht haben.
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| Onetahuti Beach |
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| Awaroa am Abend bei Ebbe... |
Day
4:
Fing
mit Regen und der Überquerung des Awaroa Inlets an. Hier muss man
auf die Gezeiten achten, denn dieser Teil kann man nur 1,5 Stunden
vor oder 2 Stunden nach Flut ohne komplett nass zu werden wandern.
Nachdem diese “Wattwanderung” beendet war, ging es wieder weiter
durch den Wald. Das schlechte Wetter hat leider ein wenig die
Stimmung vermiest, wurde jedoch gegen Ende wieder besser. Da unser
Wassertaxi erst nachmittags kam, haben wir uns an unserem Zielort,
Totoranui, noch etwas sonnen lassen. Eigentlich wollten wir noch
weitergehen, jedoch hat mich mein Knie dann im Stich gelassen und tut
bis heute weh. Wie weit wir insgesamt gelaufen sind, können wir
leider nicht sagen. Die Rückfahrt auf dem kleinen, aber sehr
schnellen Boot war echt witzig und es war schön, die Buchten und
Granitklippen auch mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Wir
haben auch noch kurz vor Tonga Island halt gemacht, wo wir einen
Pinguin und einige Seelöwen gesehen haben. Die Insel war
wunderschön, ich konnte jedoch leider keine Fotos machen, weil wir
auf dem Boot nass wurden und ich ein bisschen Angst um meine Kamera
hatte. Als wir dann in Anchorage anhielten, um noch Leute mitzunehmen
passierte das, was passieren musste..wir haben Morten, den wir in
Tauranga kennengelernt haben, mit seinen Eltern getroffen, worüber
wir uns riesig gefreut haben. Wir wussten zwar, dass die drei auch
zur Zeit im Park waren, aber es war natürlich ein riesen Zufall,
dass sie mit dem selben Boot gefahren sind wie wir.
Am Parkplatz ziemlich fertig angekommen, haben wir uns
einfach darauf gefreut uns mal in Ruhe hinzusetzen und bald weiter
Richtung Golden Bay zu fahren...Zu früh gefreut, leider ist unser
Auto dann nicht mehr angesprungen, Akku vom Handy war nicht
aufgeladen und Netz gab es sowieso kaum. Gott sei Dank hat uns dann
nach längerer Fragerei ein Mann aus dem Café am Startpunkt
geholfen. Zum Glück hatte die Batterie nach 4 Tagen Stillstand
einfach kleine Startschwierigkeiten, trotzdem war das nach den langen
Tagen echt nervig.
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| ...und Awaroa am nächsten Morgen bei Ebbe |
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| Totoranui |
Am
Abend ging es dann für uns nach Takaka an der Golden Bay und
mittlerweile sind wir in Queenstown. Mehr über die Golden Bay, die Westküste und Queenstown erfahrt ihr in den nächsten Einträgen:)