Eigentlich sollte unser Weg direkt nach
Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, führen. Da wir jedoch erst
für später eine Fähre gebucht hatten (8.1. um halb 3 nachts), sind wir
noch durch Taranaki und vieele kleine Orte gefahren. Taranaki ist
eine Region im Westen Neuseelands. Hier kann man den Mount Taranaki
zumindest bei gutem Wetter kaum übersehen. Mount Taranaki ist ein
2518m hoher Vulkan, der auch als Mount Egmont bekannt ist. Zu dem
Vulkan gibt es auch eine Geschichte. Alle Berggötter, also Taranaki,
Ruapehu, Ngauruhoe und Tongariro lebten viele Jahre zusammen im
Zentrum der Nordinsel, bis es zu einem Streit zwischen Tongariro und
Taranaki kam. Dieser Streit handelte von der Liebe der beiden zur
Pihanga (ebenfalls Vulkanberg), welche sich letztendlich für
Tongariro entschied, weshalb Taranaki traurig die Berge verließ und
zur Küste zog.
Gleich am Mount Taranaki lagen die
Dawson Falls, welche wir nach langer Suche an unserem zweiten Tag
erreicht haben. Danach sind wir von New Plymouth, welches die größte
Stadt von Taranaki ist, den Surf Highway 45 bis nach Wanganui
gefahren. Auf dieser Strecke haben wir viele Zwischenstopps gemacht,
da es sehr viele schöne Strände und zwei Leuchttürme zu sehen gab.
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| Mt. Taranaki |
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| Dawson Falls |
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| schwarze Sanddünen |
Da die Fahrt länger als geplant gedauert hat sind wir erst nach 10
Uhr auf dem Campingplatz angekommen. Wir hatten echt Glück, dass wir
dort noch hingefahren sind, denn morgens haben wir dort Laurie und
Jan kennengelernt, ein älteres Ehepaar, welches gerade zwei Freunden
ihre Heimat gezeigt hat. Nach einer netten Unterhaltung und lecker
Tee und Keksen haben die beiden uns zu sich nach Hause eingeladen,
was uns gerade recht war, da wir eigentlich noch nicht nach
Wellington wollten, weil es dort recht teuer ist. Doch zuerst sind wir
nach einer weiteren langen Fahrt durch Palmerston North, Masterton
und wieder jede Menge kleinerer Orte zur Palliser Bay gefahren, wo
wir die Putangirua Pinnacles besichtigt haben. Auf dem Weg zurück
sind wir wieder an ein paar Stränden vorbeigefahren, die ich
definitiv als Traumstrände bezeichnen würde: türkisfarbenes Wasser
und schwarzer Sand. Danach ging als also zur Kapiti Coast, wo Laurie
und Jan wohnen. Als wir das Haus endlich gefunden hatten, waren wir
überwältigt, denn es war riesig und wirklich seehr schön. Am
meisten gefreut haben wir uns eigentlich auf das Bett, denn wir
schlafen seit einigen Wochen im Kofferraum unseres Autos, ohne
Matratze...:D Aber auch das Essen, u.a. ein „German Breakfast“,
war sehr lecker und die beiden haben sich sehr liebevoll um uns
gekümmert. Die Stimmung war, als würden wir sie schon ewig kennen
und deswegen fiel uns der Abschied am nächsten Morgen auch nicht so
leicht. Da wir immer willkommen sind, werden wir die beiden
vielleicht auf unserem Rückweg nach Auckland am Ende unserer Reise
wieder besuchen.
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| Kiwi bird :P |
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| Putangirua Pinnacles |
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| Palliser Bay |
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| Kapiti Island |
Wellington begrüßte uns dann nicht
gerade von seiner besten Seite, jedoch hatte ich es mir deutlich
windiger vorgestellt. Regen und dicke Wolken vermiesten uns morgens
an unseren beiden Tagen hier ein wenig die Stimmung. Trotzdem haben
wir die wichtigsten Sachen besichtigt: die Parliament Buildings, das
Museum Te Papa (2 mal, weil es uns so gut gefallen hat), die Cable
Cars, Teile des botanischen Gartens und das Lookout am Mount Victoria
(jaja wir sind mal wieder gefahren:D). Das Te Papa Tongarewa ist ein
riesiges Museum (Neuseelands Nationalmuseum), in dem es sooo viel zu
sehen gibt, dass wir auch nach zwei Besuchen wahrscheinlich immer
noch nicht alles gesehen haben. Auf sechs Ebenen lernt man viel über
die Entstehung des heutigen Neuseelands, einheimische Tiere, die
Maori Kultur, aber auch über viele andere Kulturen und Dinge, die
ich jetzt nicht alle aufzählen kann:D Oft gibt es auch
Sonderausstellungen, bei uns war es eine über Air New Zealand, von der wir sehr begeistert waren. Wir haben unser eigenes Flugzeug
entworfen, sind mit einem Flugsimulator „geflogen“ uvm. Die
Wellington Cable Car ist eine Standseilbahn, die täglich hunderte
Male eine 610m lange Strecke zurücklegt und somit das Stadtzentrum
mit einem anderen Stadtteil verbindet.
Außerdem haben wir „The Weta Cave“
besucht, ein Film“museum“, wo sich alles um die Entstehung von
Avatar, Hobbit, Herr der Ringe usw. dreht. Jedoch war uns die Tour zu
teuer und man durfte kaum Fotos schießen.
An unserem letzten Abend haben wir uns
dann noch mit Andrea und Tobi getroffen, die wir in Tauranga
kennengelernt haben.
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| City Gallery, Civic Square |
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| Parlamentsgebäude |
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| Te Papa Museum |
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| Cable Cars |
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| Mt. Victoria |
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| Weta Cave |
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| am Hafen |
Nun wo wir auf der Südinsel angekommen
sind (morgens um 6 in Picton) wohnen wir bis zum 11. bei einer
HelpX-Familie. In der Nähe des City Centers von Nelson leben wir
zusammen mit Kirsten, Steve und ihren drei Kindern Luke(6), Jude(3)
und Olive(6 Wochen). Die Kinder sind total süß:) Am 11. starten wir
dann den Abel Tasman Coastal Track. Es erwarten uns über 54
Kilometer Wanderung, größtenteils entlang wunderschöner Strände,
also seid gespannt!:P
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