Beautiful Cathedral Cove & (very) Hot Water Beach
Coromandel
Peninsula im Frühling-immer wieder eine Überraschung. Das
"April"wetter lässt grüßen...unsere letzten zwei Tage
zusammengefasst:
Das
Auto war gemietet, die Sachen gepackt, endlich stand nun unser
langersehnter Ausflug an. Doch dann machte uns am Mittwoch das Wetter
einen Strich durch die Rechnung, denn schon morgens gab es ein
Gewitter und jeeeede Menge Regen. Unsere Laune war auf dem Tiefpunkt
und wir wussten, dass wir bei diesem Wetter nicht zu einem unserer
Traumziele der ganzen Neuseelandreise aufbrechen wollten. Deshalb
hofften wir auf besseres Wetter am nächsten Morgen. Voller
Optimismus starteten wir in unsere zwei Stunden Arbeit. Hier und da
mal ein Sonnenstrahl, sonst bewölkt. Ok, damit können wir uns
abfinden, dachten wir...doch dann fängt es natürlich wieder an zu
regnen und stürmen, wie sollte es auch anders sein, wenn man sich
seit drei Wochen auf diesen eine Tag freut. Da wir keine andere Wahl
hatten fuhren wir (also Giulia:D) dann gegen 12 Uhr los...Natürlich
erst mal in die falsche Richtung:D Als würde uns der Linksverkehr
nicht schon genug verwirren. Als wir dann endlich heil an unserem
ersten Ziel ankamen, Whangapoua, wo wir den New Chums Beach besuchen
wollten, war das Wetter auch recht schön. Jedoch war der Weg zum
Strand überflutet und wir hatten auch leider nicht genug Zeit um an
den Strand zu wandern. Aber für diese Aussicht hat es sich trotzdem
gelohnt einen kleinen Umweg zu fahren.
Danach
machten wir uns also auf zur Cathedral Cove, wo erst einmal eine
unerwartet lange Wanderung anstand, um überhaupt dorthin zu kommen.
Als wir dann endlich unten waren, waren wir sprachlos, wie schön es
dort ist. Wir hatten es uns ja echt schön vorgestellt, aber die
Kulisse übertraf alle unsere Erwartungen. Wie die meisten von euch
wissen, bin ich schon recht viel gereist, doch Cathedral Cove gehört
definitiv zu meinen Highlights. Nach der Erkundung des ersten
Strandabteils (mit kleiner natürlicher Wasserfalldusche) und dem
Gang durch den gigantischen steinernen Torbogen gelangten wir zu
einem echten Traumstrand. Das Wasser war unglaublich schön
türkisfarben und der Sand fast weiß. Dann ist da noch der riesige
Felsen, der die Kulisse perfekt macht. Auch kleinere Schauer konnten
uns von diesem paradiesischem Platz nicht vertreiben, jedoch mussten
wir nach einiger Zeit wieder los, da wir ja noch rechtzeitig zur Ebbe
am Hot Water Beach sein wollten.
Der
Hot Water Beach zeigt sich zwei Stunden vor bis zwei Stunden nach
Ebbe nämlich von seiner besten Seite...sozusagen:D Denn dann kann
man sich an einem bestimmten Strandabschnitt sein eigenes Thermalbad
graben. Unter der sandigen Oberfläche befinden sich bis zu 170°
heiße Gesteinsschichten, die das Wasser, auf das man beim Graben
stößt, erhitzen. Teilweise war es nicht auszuhalten wie heiß das
Wasser war. Hatte man aber eine passende Stelle gefunden, war es sehr
angenehm, auch wenn die Luft sehr kalt war.
Auf
dem Rückweg haben wir dann auch unser erstes Possum (ein
Beuteltier), welche hier als Schädlinge gelten, gesehen. Meistens
trifft man diese abends/nachts an.
Die Nordspitze der Coromandel Peninsula
Nach
der Arbeit machten Giulia, Anita und ich uns auf den Weg in den
wunderschönen Norden von Coromandel.
Bevor
unsere große Reise begann, konnte ich mich nicht entscheiden, ob ich
meine Spiegelreflex mitnehmen sollte oder nicht. Einerseits ist die
(+ Zubehör) ja nicht gerade leicht und zweitens hatte ich echt
Angst, dass etwas kaputt geht. Gestern hat es sich (wieder mal)
ausgezahlt, dass ich mich dafür entschieden habe, denn wir haben
jede Menge Orcas (+ Babys) auf unserem Weg in den Norden gesehen, die
ich dank meines Objektivs mehr oder weniger gut fotografieren konnte.
| Leider ist die Qualität mehr schlecht als recht weil die Orcas viiiiel zu weit weg waren |
Nach
mehreren Fotostops an Stränden/Buchten hörte dann die geteerte
Straße auf und unser Leihwagen musste aufgrund der Schotterpiste ein
bisschen leiden. Die lange Fahrt über den kleinen, unebenen und
kurvigen Weg hat sich jedoch gelohnt. Wir wurden oft mit
wunderschönen Aussichten belohnt. Die Straße endet an der Fletcher
Bay, einem Strand mit schwarzem Sand, der noch schön warm war als
wir ankamen.
Auf
dem Rückweg bin ich dann auch mal Auto gefahren..endlich:D Es war
natürlich komisch mit dem Linksverkehr aber man gewöhnt sich denk
ich dran.
Eigentlich
wollten wir noch zu einem Wasserfall, jedoch hatten wir leider nicht
mehr genügend Zeit. Wir wollten dann morgens gegen halb 8 hinfahren,
haben uns dann aber abends nach einer Halloween-Party dagegen
entschieden, da es doch etwas später wurde als gedacht.
Heute
haben wir dann nach der Arbeit die Sonne genossen und waren im Pool
und ein Eis essen:) Danach sind wir zu einem Strand um mal wieder den
Sonnenuntergang zu beobachten.
| Unser Steinturm |
Das
war jetzt der letzte Eintrag hier aus Coromandel, denn am Montag geht
unsere Reise weiter. Wir fahren nach Tauranga in der Bay of Plenty
und hoffen dort auf einen Job in den Obstanbaugebieten. Außerdem
wollen wir bald nach Rotorua fahren.

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