Rotorua
liegt an der Südküste des gleichnamigen Sees und ist v.a für die
geothermalen Aktivitäten und die Maori-Kultur bekannt. Hier gibt es
(sogar in der Stadt) etliche brodelnde Schlammtümpel und heiße
Quellen und fast überall, wo man hinsieht qualmt es. Unterwegs haben
wir noch an den Waipunga-Wasserfällen angehalten.
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| Waipunga Falls |
Sehr
gut zu sehen waren diese geothermischen Aktivitäten im Wai-O-Tapu
Thermal Wonderland, welches wir auf unserem Hinweg an Weihnachten
besucht haben. “Waiotapu” bedeutet heilige Wasser und kommt aus
der Sprache der Maori. Am Eingang wurden wir direkt von dem für
diese Umgebung typischen Schwefelgeruch begrüßt. Faszinierend waren
vor allem die vielen unterschiedlichen Farben, die man im ganzen
Thermalgebiet sehen konnte. Daher kommt auch der Name ,"Artist's
Palette" ,einer der ersten Pools, wessen Farben (druch die
enthaltenen Minerale) sich aufgrund unterschiedlicher Windrichtungen
bzw. des Wasserstandes ändern. Leider konnte man die Farben des
Champagne Pools, auf welchen wir uns eigentlich am meisten gefreut
haben, nicht so gut erkennen, da der Qualm uns die ganze Sicht
versperrte. Der Champagne Pool ist die größte Quelle der Umgebung ;
er ist 62m tief und hat einen Durchmesser von 65m. Leider haben wir
den Lady-Knox-Geysir verpasst und mussten so zwei Tage später wieder
dorthin fahren. Es hat sich aber definitiv gelohnt! Der Geysir wird
täglich mit Hilfe von Seife zum Ausbrechen gebracht und kann bei
Ausbruch bis zu 20m hoch werden. Neben dem Geysir, heißen und kalten
Seen/Quellen und Mud Pools gab es auch etliche Vulkankrater zu sehen.
b.JPG)
b.JPG) |
| Artist's Palette |
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| Champagne Pool |
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| Mud Pool |
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| Lady-Knox-Geysir |

Außerdem
haben wir den Kuirau Park besucht, wo ebenfalls einige Mud Pools und
Tümpel zu sehen waren, wenn nicht gerade alles hinter Dampfwolken
verschwindet. Vor einigen Jahren wurde der Park durch ein
Vulkanausbruch unter Schlamm begraben, was sein jetziges Bild geprägt
hat. An unserem zweiten Tag waren wir dann in den Government Gardens,
wo das eindrucksvolle Gebäude des Rotorua Museums, welches früher
das “Bath House” war, vorzufinden ist. Neben vielen bunten Rosen
sind auch hier dampfende Thermalteiche zu sehen. Des weiteren waren
wir an der Kerosene Creek, wo wir kurz baden waren (war mir zu
warm:D) und danach zusammen mit Felix und Torben in Whakarewarewa
(The Living Maori Village), welches ein Geothermalfeld nahe der Stadt
ist. Der volle Name lautet Te Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A
Wahiao, was so viel wie “Der Versammlungsplatz für die Kriegszüge
von Wahiao” bedeutet. Dort erfährt man bei einer geführten Tour
durch ein Dorf und einer Aufführung typischer Tänze, Lieder usw.
mehr über die Kultur der Maori und bekommt gleichzeitig wieder heiße
Seen und Schlammtümpel zu sehen. Uns wurde u.a. gezeigt, wo das
Essen, bzw. ein hangi (Festessen) zubereitet wird, wofür die aus dem
Boden kommende Wärme genutzt wird, und wo sich das “Badezimmer”
befindet. Von dort aus konnte man auch zwei Geysire sehen. Der Pohutu
ist Neuseelands größter Geysir und kann zwischen 10 und 40 Metern
hoch Wasser in die Luft sprühen.
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| Whakarewarewa |
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| hier wird das Essen gegart |
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| Badewannen |
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| Versammlungshaus |
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| stick games |
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| poi dancing |
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| Pohutu Geysir |
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| Kuirau Park |
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| Government Gardens |
Die
Redwoods, die wir ebenfalls besucht haben, sind bekannt für die
guten Mountain Bike Strecken, jedoch wollten Giulia und ich den Wald
zu Fuß erkunden, was in einer nur knapp 20minütigen Wanderung
endete. Danach sind wir dann noch zum Blue Lake. Kalifornische
Redwoods haben wir auch bei den Hamurana Springs gesehen, wo es die
tiefste Frischwasserquelle Neuseelands zu sehen gibt. Sie produziert
ca. 4 Millionen Liter Wasser pro Stunde.
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| Redwoods |
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| Hamurana Springs |
An Weihnachten
waren wir mittags, wie schon erwähnt, unterwegs und in Wai-O-Tapu
und abends dann seeeehr lecker italienisch Essen. Das Essen war eine
echte Abwechslung und hat uns sehr gut getan:) Danach stieg im Hostel
eine kleine Party mit kostenlosem Punsch. Am 25., an dem man hier
Weihnachten feiert, gab es mittags für alle BBQ und abends wieder
jede Menge...Lärm:P weshalb wir später noch in eine Bar gegangen
sind.