Nach
einigen Tagen in Rotorua führte unsere Route also weiter nach
Taupo.
Taupo
liegt am größten See des Landes, Lake Taupo, der durch die
Bewegungen unter der Erdoberfläche entstand. Die meisten der
geologischen Besonderheiten sind also durch die Taupo-Vulkanzone
entstanden, welche sich bis Rotorua und noch weiter zieht.
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| Lake Taupo und die Vulkane des Tongariro Nationalparks |
Hier
wohnen wir auf einem kostenlosen Campingplatz direkt am Waikato
River, welcher Neuseelands längster Fluss ist und hier in Taupo dem
gleichnamigen See entspringt. Zur Zeit leider noch ohne Zelt, aber
unser Auto ist durch tägliche mühevolle Umbauarbeit auch zum
schlafen geeignet:D
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| Waikato River |
Am
ersten Tag sind wir direkt zu den Huka Falls gefahren, da das Wetter
ganz okay war und für die nächsten Tage nicht so gut gemeldet war.
Kam natürlich alles ganz anders, was dazu führte, dass wir an
unserem zweiten Tag eine Mountainbike-Tour entlang des Waikato Rivers
und der Huka Fälle bis zu den Aratiatia Rapids gemacht haben. An den
Huka Falls drängt sich der Waikato River durch eine enge Schlucht 10
Meter in die Tiefe. Ich muss sagen, dass die Strecke meiner Meinung
nach für uns ("Ab-und-zu-Fahrradfahrer") zu anspruchsvoll
war, weswegen wir auch öfters mal das Rad schieben mussten und ich
auch einmal hingefallen bin-ja, sah bestimmt sehr witzig aus;). Den
Berg mit vollem Tempo runterzurasen war natürlich schon toll,
jedoch das ganze wieder hochzufahren war dann das Problem:D Nach zwei
Stunden sind wir dann an den Aratiatia Rapids angekommen und haben
uns dort die Öffnung der Schleusentore der Talsperre angeschaut, was
das zuvor Unscheinbare zu einem echten Highlight werden ließ.
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| Huka Falls |
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Aratiatia
Rapids
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Außerdem
waren wir schon im SPA-Park, wo heißes Thermalwasser auf das kalte
Wasser des Waikato trifft und man baden gehen kann, und in einem sehr
schönen botanischen Garten. Danach haben wir uns noch kurz am Ufer
des Lakes gesonnt und sind zur Acacia Bay gefahren, welche nur wenige
Kilometer vom Stadtzentrum entfernt ist.
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| im botanischen Garten |
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| Lake Taupo |
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| Acacia Bay leider bei schlechtem Wetter |
Silvester
haben wir bei Regen zuerst mit ein paar Leuten auf dem Campingplatz
verbracht. Später sind wir dann pünktlich zum Feuerwerk um 00:00Uhr
zum Seeufer gegangen und waren danach noch in einem Pub feiern.

Gestern
stand dann das gefürchtete Tongariro Alpine Crossing an. Der
Tongariro Nationalpark ist der älteste Nationalpark Neuseelands. Im
Park befinden sich die drei aktiven Vulkanberge Tongariro, Ngauruhoe
und Ruapehu. Der Ruapehu ist mit 2797m der höchste der drei Vulkane. Ehrlichgesagt hatte ich mir die 19,4km lange Strecke zuerst nicht
zugetraut, nachdem was man von manchen Leuten gehört hat, muss
jedoch nun sagen, dass ich mir die Wanderung viel schwieriger und
anstrengender vorgestellt hatte. Natürlich gab es sehr anstrengende
Stellen, wie den für uns endlosen Devil's Staircase (Treppenhaus des
Teufels). Nachdem man diese Treppen bewältigt hatte kam man zum
Ngauruhoe, besser bekannt als Mt. Doom oder Schicksalsberg aus Herr
der Ringe. Eigentlich wollten wir dort auch noch hoch wandern, leider
spielte aber anfangs das Wetter nicht mit. Highlight für mich waren
eindeutig die Emerald Lakes, für die man erst mal einen sehr steilen
Berg hoch und dann direkt wieder runter”gehen” (eher rutschen) musste. Danach kam
man vorbei am Blue Lake. Die letzten 11km (ca.) gingen dann nur noch
bergab, was meiner Meinung nach viel schlimmer war als die Treppen
und jeder andere steile Berg, den man bezwingen musste. Wir haben die
Wanderung zusammen mit Anna und Justin und noch einer anderen Anna
gemacht und haben ca. 7:40h gebraucht (dank etlicher Pausen:D).
Alles in allem würde ich sagen, dass das Crossing bis jetzt mein
Highlight Nr.1 auf unserer bisherigen Reise war.
b.JPG)
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| Mount Doom, Schicksalsberg |
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| Anna und ich |
b.JPG) |
| Blue Lake |
b.JPG) |
| Emerald Lakes |
Jetzt
freue ich mich umso mehr auf die Südinsel, wohin uns die Fähre am
8.1. bringt. Gleich fahren wir dann weiter nach New Plymouth und in
den nächsten Tagen nach Wellington.
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