Nach
unserer großen Wanderung ging es also weiter zur Golden Bay, in den
Norden der Südinsel. Wir übernachteten auf einem Campingplatz in
Takaka und sind dann am nächsten Tag zu den Pupu Springs, Farewell
Spit und Cape Farewell gefahren. Auf dieser Fahrt überquerten wir
ca. 20 One-Lane-Bridges (einspurige Brücken). Es gibt davon hier
zwar recht viele, uns kam es jedoch so vor als wären wir kaum über
die normale Straße gefahren:D
Die
Pupu Springs (Te Waikoropupu Springs) stoßen pro Sekunde 14000 Liter
Wasser aus und sind für ihr klares Wasser bekannt, das man deshalb
nicht einmal berühren durfte. Weiter im Norden liegt die Farewell
Spit, welche eine ca. 32km lange Landzunge ist und die Golden Bay
eingrenzt. Am nördlichen Ende liegt das Cape Farewell, der
nördlichste Punkt der Südinsel. Hier konnten wir auch Seelöwen
beobachten. Später waren wir dann noch an einem Strand, den man über
eine kleine Dünen-Wanderung erreichte.
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| Pupu Springs |
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| Farewell Spit |
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| Cape Farewell |
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| Old Man Rock |
Weiter
ging es für uns dann Richtung Südwesten. Unterwegs hielten wir an
der Tauranga Bay, wo man ebenfalls gut Seelöwen beobachten kann, und
bei den Pancake Rocks. Diese Felsformation hat ihren Namen alleine
durch ihr Aussehen bekommen, denn die Felsen erinnern an übereinander
gestapelte Pfannenkuchen. In der Nähe von Greymouth, einer Stadt
etwas weiter südlich, haben wir dann gecampt und sind am nächsten
Tag weiter Richtung Franz Josef Village/Glacier gefahren. Hier haben
wir dann zufällig wieder die beiden Mädels aus Abel Tasman
getroffen. Wir machten dann eine Wanderung zum Gletschertor des Franz
Josef Gletschers und genossen die wunderbare Aussicht. Der
Gletscher liegt an der Westseite der Neuseeländischen Alpen, ist
etwa 10Km lang und fließt pro Tag ca. einen halben Meter. Den Namen
erhielt er vom deutschen Entdecker Haast, der ihn nach Franz Joseph
1. von Österreich benannte. Mit einer etwas längeren Fahrt über
eine unbefestigte Straße zum nächsten Campingplatz am Gillespies
Beach endete dann unser Tag. Am nächsten Morgen schien das Wetter
perfekt für unseren lang ersehnten Skydive. Als wir dann jedoch an
der Reihe waren, begann es zu regnen und man konnte die Gipfel des
Westland-Nationalparks kaum sehen, was sehr schade war. Natürlich
war der Fallschirmsprung trotzdem eine tolle Erfahrung und ich würde
es jederzeit wieder machen. Trotz anfänglicher Nervosität, fand ich
es eigentlich gar nicht schlimm. Für alle die, die es interessiert
gibt es das Video zu sehen, wenn ich wieder zu Hause bin;) Danach
haben wir uns dann noch den Fox-Glacier angesehen. Dieser wurde nach
dem neuseeländischen Premierminister William Fox benannt. Abends
konnten wir dann am Strand einen wunderschönen Sonneuntergang
beobachten.
Weiter ging unsere Fahrt vorbei am Lake Hawea nach
Wanaka, welche am Südende des gleichnamigen Sees liegt. Wir haben
ein paar Stunden am wunderschönen See verbracht und ein seeehr
leckeres Eis gegessen:) Die Fahrt nach Queenstown war auch sehr
schön, da man viel von den Southern Alps gesehen hat. Im nächsten
Blog erfahrt ihr mehr über unseren Aufenthalt in Queenstown.
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| Tauranga Bay |
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| Pancake Rocks |
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| Franz Josef Glacier |
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| Gillespies Beach |
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| Fox Glacier |
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| Lake Matheson |
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| Lake Hawea |
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| Lake Wanaka |
PS:
Die Sterne sind hier nachts wunderschön, so dass es uns gar nichts
ausmacht, manchmal aufzuwachen.
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