Samstag, 24. Januar 2015

Golden Bay&Westküste

Nach unserer großen Wanderung ging es also weiter zur Golden Bay, in den Norden der Südinsel. Wir übernachteten auf einem Campingplatz in Takaka und sind dann am nächsten Tag zu den Pupu Springs, Farewell Spit und Cape Farewell gefahren. Auf dieser Fahrt überquerten wir ca. 20 One-Lane-Bridges (einspurige Brücken). Es gibt davon hier zwar recht viele, uns kam es jedoch so vor als wären wir kaum über die normale Straße gefahren:D
Die Pupu Springs (Te Waikoropupu Springs) stoßen pro Sekunde 14000 Liter Wasser aus und sind für ihr klares Wasser bekannt, das man deshalb nicht einmal berühren durfte. Weiter im Norden liegt die Farewell Spit, welche eine ca. 32km lange Landzunge ist und die Golden Bay eingrenzt. Am nördlichen Ende liegt das Cape Farewell, der nördlichste Punkt der Südinsel. Hier konnten wir auch Seelöwen beobachten. Später waren wir dann noch an einem Strand, den man über eine kleine Dünen-Wanderung erreichte.
Pupu Springs



Farewell Spit




Cape Farewell






Old Man Rock

Weiter ging es für uns dann Richtung Südwesten. Unterwegs hielten wir an der Tauranga Bay, wo man ebenfalls gut Seelöwen beobachten kann, und bei den Pancake Rocks. Diese Felsformation hat ihren Namen alleine durch ihr Aussehen bekommen, denn die Felsen erinnern an übereinander gestapelte Pfannenkuchen. In der Nähe von Greymouth, einer Stadt etwas weiter südlich, haben wir dann gecampt und sind am nächsten Tag weiter Richtung Franz Josef Village/Glacier gefahren. Hier haben wir dann zufällig wieder die beiden Mädels aus Abel Tasman getroffen. Wir machten dann eine Wanderung zum Gletschertor des Franz Josef Gletschers und genossen die wunderbare Aussicht. Der Gletscher liegt an der Westseite der Neuseeländischen Alpen, ist etwa 10Km lang und fließt pro Tag ca. einen halben Meter. Den Namen erhielt er vom deutschen Entdecker Haast, der ihn nach Franz Joseph 1. von Österreich benannte. Mit einer etwas längeren Fahrt über eine unbefestigte Straße zum nächsten Campingplatz am Gillespies Beach endete dann unser Tag. Am nächsten Morgen schien das Wetter perfekt für unseren lang ersehnten Skydive. Als wir dann jedoch an der Reihe waren, begann es zu regnen und man konnte die Gipfel des Westland-Nationalparks kaum sehen, was sehr schade war. Natürlich war der Fallschirmsprung trotzdem eine tolle Erfahrung und ich würde es jederzeit wieder machen. Trotz anfänglicher Nervosität, fand ich es eigentlich gar nicht schlimm. Für alle die, die es interessiert gibt es das Video zu sehen, wenn ich wieder zu Hause bin;) Danach haben wir uns dann noch den Fox-Glacier angesehen. Dieser wurde nach dem neuseeländischen Premierminister William Fox benannt. Abends konnten wir dann am Strand einen wunderschönen Sonneuntergang beobachten. Weiter ging unsere Fahrt vorbei am Lake Hawea nach Wanaka, welche am Südende des gleichnamigen Sees liegt. Wir haben ein paar Stunden am wunderschönen See verbracht und ein seeehr leckeres Eis gegessen:) Die Fahrt nach Queenstown war auch sehr schön, da man viel von den Southern Alps gesehen hat. Im nächsten Blog erfahrt ihr mehr über unseren Aufenthalt in Queenstown.
 
Tauranga Bay





Pancake Rocks






Franz Josef Glacier


Gillespies Beach









Fox Glacier


Lake Matheson



Lake Hawea

Lake Wanaka



PS: Die Sterne sind hier nachts wunderschön, so dass es uns gar nichts ausmacht, manchmal aufzuwachen.

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